Chili-Sauce

Chili-Sauce Löffel

Chilis werden schon seit 6.000 Jahren angebaut. Die Anzahl der verschiedenen Sorte wird auf mehr als 4.000 geschätzt. Diese lassen sich 30 Arten zuordnen. Vier Arten werden vorwiegend angebaut. Die anderen 26 sind seltene Wildarten. In Europa ist die Chili erst seit dem Mittelalter bekannt.

Christopherus Columbus fing schnell Feuer für dieses großartige Gewürz und brachte es aus Amerika mit nach Spanien. Von hier aus eroberte die Chili die Küche und Herzen der ganzen Welt. Wir möchten Ihnen diese Vielfalt an Chilis und Chili-Sauce näher bringen.

Wussten Sie, dass Chilis gar nicht scharf sind? Und es genaugenommen Chilischoten gar nicht gibt? Warum das so ist und noch mehr zum Staunen, erfahren Sie auf dieser Seite.

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Geschmack & Schärfe

Das exquisite der Chili-Sauce ist die Schärfe. Dabei handelt es sich gar nicht um einen scharfen Geschmack, sondern um eingebildete Schmerzen. Der Stoff, der unserem Gehirn eine Verbrennung meldet, nennt sich Capsaicin.

Der Trick ist eine perfekte Balance zu finden zwischen Schärfe und Geschmack. Denn dann unterstützt die Schärfe den Geschmack in berauschender Art und Weise.

Wenn wir Chilis essen, reizt das Capsaicin die Schmerzrezeptoren. Dem Gehirn wird eine Verbrennung gemeldet, welches mit Ausschütten von Glückshormonen beantwortet wird. Zusätzlich wird der Speichelfluss und ein Öffnen der Geschmacksknospen erreicht. Sie sehen, die richtige Schärfe lässt sie besser Schmecken. Daher sollte immer eine Chili-Sauce auf dem Tisch bereitstehen.

Mit Chili-Saucen zu würzen hat für Sie gleich mehrere Vorteile. Ihr Essen wird gewürzt mit einer ungeahnten Vielfalt an Aromen. Der angeregte Speichelfluss lässt ihre Geschmacksnerven feiner schmecken. Durch die ausgeschütteten Endorphine sind sie nach einer guten Mahlzeit noch glücklicher.

Scoville & Schärfegrad

Die Evolution hat der Chili einen besonderen Stoff in den Früchten bilden lassen. Das Capsaicin. Gedacht, um sich vor Fressfeinde zu schützen und Vögel zu nutzen, um die Samen aus den Früchten weit zu verbreiten.

Da Vögel keine Schleimhäute im Schnabel haben, merken sie die Schärfe nicht. Sie fressen die Früchte samt den Samen, die die Vögel dann von Mittelamerika beginnend in den Süden der jetzigen USA bis hin nach Chile und der Karibik verbreitet haben.

Der Schärfestoff Capsaicin schützt auch gegen Bakterien. Im feuchten Amazonasbecken haben sich Arten gebildet der Gattung der Capsicum die sich zusätzlichen Feinden erwehren mussten. Capsicum ist die Gattung der Chilis und speziell war es die Capsicum chinense die im Amazonas-Gebiet besonders verbreitet war. Daher gelten die Früchte der Capsicum chinense zu den schärfsten Sorten. Bekannter Vertreter der Capsicum chinense sind die fruchtigen Habaneros.

Scoville

Willbur Scoville beschäftigte sich um 1912 als Pharmazeut mit Capsaicin und hat eine Skala entwickelt. Dabei wurde ein Gramm gemahlener Chili über Nacht in 100 ml Alkohol eingeweicht. Die Lösung wurde anschließend geschüttelt und gefiltert. Dem (scharfen) Alkohol wird so lange Trinkwasser hinzugegeben bis kein Schmerz auf der Zunge zu verspüren ist. Die Anzahl der Tropfen wird dann genommen, um die Schärfe auf der Scoville-Skala zu bestimmen.

Während eine Jalapeño auf der Scoville Skala auf etwa 5.000 SHU (Scoville Heat Unit) schafft es eine Habanero locker bis 250.000. Die schärfste Chili der Welt kommt auf mehr als 1,5 Millionen Scoville. Genau genommen hat die Carolina Reaper als derzeitigen Weltrekord 1,641 Millionen SHU.

Schärfegrad

Der Schärfegrad ist eine einfachere Einteilung und reicht von 1 bis 10. Für die extrem scharfen Chilis über eine Million Scoville werden noch ein bis drei Pluszeichen angegeben, sodass wir mit den Schärfegraden von 0 bis 10+++ insgesamt dreizehn verschiedene Schärfegrade angeben können.

Im Chili-Saucen Shop finden Sie folgende Einteilungen:

Schärfegrad Schärfe
0 Nicht Scharf
1 - 3 Leicht Scharf
4 - 6 Mittel Scharf
7 - 8 Scharf
9 - 10 Sehr Scharf
10+ - 10+++ Extrem Scharf

Hier findest Du mehr zum Thema Schärfegrad, Scoville-Tabelle und SHU.

Geschmack

Chilis bieten eine überraschende Vielfalt an Formen, Schärfe und vor allem an Geschmack. Unser Schwerpunkt liegt auf dem Geschmack, schließlich sind wir Scharf-Schmecker. Nicht Scharf-Esser.

Jedoch nimmt jeder die Schärfe anders wahr. Sind wir an Schärfe gewöhnt schmecken Habaneros wunderbar fruchtig. Manche haben Zitronen oder Raucharomen. Aber auch die typische Paprika Note kommen bei den Saucen zur Geltung.

Durch Räuchern oder Rösten kann der eigentliche Geschmack der Chilischoten noch verändert werden. Bekannt sind hierfür Chipotles, bei denen es sich um über Haselnuss-Holz geräucherte Jalapeños handelt.

Chilis sind seit etwa 6.000 Jahren ein fester Bestandteil der kulinarischen Küche. Zuerst in Amerika und seit dem Mittelalter ebenfalls in Europa und schließlich der ganzen Welt.

Chili-Sauce Sorten

Hier im Shop finden Sie sämtliche Sorten an hochwertigen und feinen Chili-Saucen. Wir führen jedoch keine Extrakte. Der Geschmack von Extrakten ist einfach nur bitter und viel zu scharf. Jede Soße im Shop ist von uns probiert worden und wir achten für Sie auf beste Zutaten.

Hot-Sauce

Scharfe Soßen wie die wohl bekannteste Tabasco-Sauce oder Saucen aus kleinen Manufakturen die Chili-Sauce in kleinen und besonderen Auflagen von Hand herstellen. Von Tabasco über Jalapeño bis Bird's Eye, Piri Piri und Rocotos. Hier Finden Sie Ihre Hot Sauce. Hot Sauce wird gerne zu Fleisch und zum Würzen von Speisen verwendet. Bei den Hot Chili-Saucen haben können wir auf die größte Auswahl an Geschmacksrichtungen zurückgreifen.

Chipotle-Saucen

Eine besondere Chili-Sauce ist die aus Chipotle. Chipotle sind geräucherte rote Jalapeños. Bereits die Azteken haben ihre Chilis über Rauch haltbar gemacht. Chipotle haben einen rauchigen, süßlichen und schokoladigen Geschmack. Besonders zu Fleisch und Rührei ein Gedicht. Die Soßen sind meist nicht sehr scharf.

Sweet Chili-Saucen

Süße Chilisauce oder auch in Thailand als "nam chim kai" was übersetzt "Dip-Sauce für Huhn" bedeutet. Und dazu passt auch die meist nicht ganz so scharfe Sauce perfekt. Leckeres Hähnchenfleisch, kross gebraten mit Nudeln und Sweet Chilisauce ist ein kulinarischer Höhepunkt. Aber auch zu Garnelen und Frühlingsrollen ideal vom Geschmack.

Sriracha-Saucen

Sriracha-Sauce stammt aus der thailändischen Küsten-Stadt Si Racha. Eigentlich war sie für Fisch und Meeresfrüchte als Würzsoße gedacht. Doch die Soße aus Asien hat einen so besonderen Geschmack, dass sie heute praktisch auf der ganzen Welt zu allen Gerichten gereicht wird. Grundzutaten sind Chilis, Essig, Salz und Zucker. Perfekt zum Würzen von Nudeln, Pizza, Fleisch und Fisch. Typisch für Sriracha Chili-Saucen ist ein süßlicher, salziger Geschmack.

BBQ-Saucen

Eine feurig, scharfe BBQ-Saucen ist die Soßen, wenn es ums grillen und Barbecue geht. Hier auf Chili-Saucen.com finden Sie meist Barbecue-Saucen mit schärfe. Die dünnflüssigen Soßen sind perfekt zum Marinieren. Grill-Würzsoße von dickflüssiger Konsistenz eignen sich ideal, um das Grillgut einzustreichen. Schauen Sie in den Beschreibungen der BBQ-Saucen. Dort finden Sie den idealen Verwendungszweck.

Capsicum

Die Gattung der Capsicum lässt sich in 33 Arten unterteilen. Hauptsächlich werden Chilis der Arten:

  • Capsicum annuum
  • Capsicum frutescens
  • Capsicum baccatum
  • Capsicum chinense  
  • Capsicum pubescens

kultiviert und für Chili-Sauce verwendet. Die schärfsten Chilis gehöhren zu der Art der Capsicum chinense. Der bekannteste Vertreter der chinsense ist die Habanero. Tabasco ist eine Capsicum frutescens Art. Selten und besonders sind die Rocotos der C. pubescens. Die meisten Sorten lassen sich der Capsicum annuum zuordnen. Dazu gehöhrt auch die gängige Paprika.

Seit vermutlich 8.000 Jahren werden Früchte der Capsicum-Familie von Menschen geliebt. Ursprünglich stammt der Chili aus Mittelamerika. Die Halbinsel Yucatan in Mexiko und die Karibik ist sehr wahrscheinlich die Heimat der Chili und hat sich zunächst auf den Süden der heutigen USA bis nach Bolivien und Chile verbreitet.

1493 kam die Chili nach Spanien und Portugal. Portugiesische Seefahrer brachten die Chilis nach Afrika und später auch nach Asien. Die Schärfe der Chilis ist in Ländern bei denen es sehr heiß und schwül ist, hat die scharfe Frucht besonders schnell anklang bei den Bewohnern gefunden.

Wussten Sie, dass es sich bei Chilis botanisch gesehen um Beeren handelt? Die Einordnung als Beere ist daher korrekt, da sie mit ihrem Fruchtfleisch viele Samen umschließt. Daher bilden Chilis keine Shoten sondern streng genommen Beeren.

Rezepte

Eine Übersicht von Rezepten und Serviervorschlägen für unsere Chili-Saucen finden Sie hier.